Für Georgien bin ich zu deutsch geworden

Als Philologin im Museum in Tiflis

In Georgien studierte ich an der Staatlichen Universität Tiflis Philologie, d.h. georgische Sprache und Literatur. Nach dem Hochschulabschluss bekam ich eine Stelle im Museum für Kunst, Literatur, Theater, Musik und Film. In meiner Abteilung entwickelten wir eine Enzyklopädie über allgemeine Kunst, Film, Musik und Theater. Ich hatte die Aufgabe, den anderen Abteilungen Artikel zuzuweisen, die sie zu erstellen hatten entsprechend den Kompetenzen der Mitarbeiter. Danach musste ich die Artikel redigieren. Der Umgang mit den Autoren war nervenaufreibend, sie lieferten ihre Artikel meist nicht rechtzeitig ab. Der Museumsdirektor wies die Autoren an, nichts über die Zeit der Säuberung unter Stalin zu schreiben. Er hatte die Zeit der Säuberungen erlebt und immer noch Angst vor Repressalien, obwohl diese Angst nicht mehr berechtigt war.

Ich erlebte die Stalin-Ära nicht bewusst. Stalin starb 1953, ich bin 1951 geboren, in Tiflis, der Hauptstadt Georgiens. Ich wurde in eine gut ausgebildete und gebildete Mittelschicht-Familie hineingeboren, mein Vater war Ingenieur, meine Mutter Buchhalterin. Es war es selbstverständlich, dass ich studieren konnte. Zu Hause hatte ich keine Pflichten im Haushalt. Meine einzige Plicht bestand darin, gute Bücher zu lesen – und das war ein Vergnügen.  Meine Liebe zur Literatur führte mich zum Studium der Philologie und die wiederum zum Museum für Literatur und Theater. Dort hatte ich nicht genug zu tun und verdiente auch nicht genug. Was soll ich hier meine Zeit unnütz vertun? Mein Sohn braucht mich zu Hause, dachte ich und suchte nach einer anderen Beschäftigung.

Zwei  Jahre lang blieb ich zu Hause, dann fand ich eine neue Stelle in einem Institut für technische Innovationen. Ich arbeitete als Operator an einem Großrechner. Jede dritte Nacht musste ich nachts arbeiten, das war gut, weil ich viel mit meinem Sohn zusammen sein konnte. Das Institut verließ ich aus zwei Gründen. Der Freund, der mir diese Stelle besorgt hatte, starb. Und dann zeichnete sich die ökonomische Krise ab. Das war schon die Zeit unter Gorbatschow. Im Institut  wurde darüber gesprochen, dass Mitarbeiter entlassen werden müssten. Ich hatte die Chance, in einer Kooperative eine gut bezahlte Stelle als Modedesignerin zu bekommen, ich bekam nun das fünffache  Gehalt. Mein Leben hätte also ruhig und harmonisch verlaufen können, wenn da nicht diese politischen Unruhen gewesen wären, die mich ängstigten.

Emigration nach Deutschland

Noch vor dem Zerfall der Sowjetunion gab es in Georgien eine starke Unabhängigkeitsbewegung und Unruhen in Abchasien und Südossetien, die zu den Sezessionskriegen führten. Die politische Propaganda schürte den Nationalismus. Plötzlich war ich nicht mehr Georgierin. Die eine Oma war Russin, die andere Armenierin. Zu welcher Nationalität gehörte ich? Ich wusste nicht mehr, wer ich bin. 1990, noch vor der Unabhängigkeit Georgiens, verließ ich das Land.

Ich wusste nichts von dem Schlamassel, DSCN0372 800x600 201x300 Für Georgien bin ich zu deutsch gewordendas Asylbewerber in Deutschland erwartete. Mein 18jähriger Sohn und ich reisten mit einem Touristenvisum nach Deutschland. Ich hatte mir keine Gedanken über das Asylbewerbungsverfahren gemacht. Als Asylbewerberin fand ich mich auf einen Schlag ganz unten in der Gesellschaft wieder. Mein Hochschulabschluss wurde nicht anerkannt. In Deutschland werden alle Asylbewerber gleich behandelt, egal ob sie Wissenschaftler, Ärzte, Professoren oder Handwerker sind. In Israel geht man mit den Kompetenzen, welche die Emigranten mitbringen, klüger um. Die russischen Abschlüsse werden anerkannt. Deutschland sollte sich ein Beispiel an Israel nehmen. Da die Sowjetbürger nicht ins Ausland reisen konnten, konzentrierten sie sich auf ihre berufliche Qualifikation und Deutschland nützt sie nicht. Als Philologin musste ich als Putzfrau und als Hilfsarbeiterin arbeiten. Dabei kann ich doch so viel mehr und könnte dem Land auch viel mehr nützen.

Der erste Schmerz in Deutschland

In Deutschland werden Emigranten als Menschen zweiter Klasse behandelt. Das ist sehr kränkend. Das schlimmste ist die Erniedrigung, die man als Emigrantin erfährt. Die erste Zeit verbrachte ich in einem Asylbewerberheim in Karlsruhe. Morgens stellte ich mich in der Kantine an, um mein Frühstück abzuholen. Eine ungepflegte Frau mit einem unangenehmen Körpergeruch knallte mir jeden Morgen Aprikosenmarmelade auf das Tablett. Nach einer Woche bat ich sie um Kirschmarmelade. Sie schlug mir auf die Hand und fuhr mich an: „Du hast hier gar nichts zu wählen!“

Anschließend lebte ich vier Jahre lang habe ich in einem Container in Pleidelsheim. Der Container hatte Kunststoffwände. Wenn es draußen kalt war und innen geheizt wurde, tropfte das Kondenswasser von der Decke. Wir wohnten zu zweit in einem Zimmer. Wir teilten uns ein Stockbett und einen handtuchbreiten Schrank. Für 20 Personen gab es eine Dusche auf dem Flur.

Pech mit den ehrenamtlichen Betreuern

Ein russlanddeutsches Ehepaar betreute uns am Anfang ehrenamtlich. Die Beiden begleiteten uns zur AOK und aufs Rathaus und zeigten uns, wo man billig einkaufen konnte. Eines Tages, ich war nicht zu Hause, kam der ehrenamtliche Betreuer alleine, ohne seine Frau und bat meinen Sohn um 200 DM. Die Reifen seines Autos seien kaputt und er müsse sofort neue kaufen. In Georgien haben junge Leute großen Respekt vor älteren. Mein Sohn war 17, der Betreuer 63 Jahre alt. Für meinen Sohn war es selbstverständlich, dem Betreuer die 200 DM zu geben, das war alles, was wir für den Rest des Monats noch hatten.  Der Betreuer schärfte meinem Sohn ein, ja nichts seiner Frau zu sagen. Nun ja, dachte ich, er wird es morgen zurückgeben. Aber er brachte es am nächsten Tag nicht zurück,  auch nicht am übernächsten und auch nicht in den Tagen danach. Ich war 37 Jahre alt und fremd in diesem Land. Ich wagte nichts zu sagen und wusste nicht, wie ich mir Hilfe holen konnte.

Wie sollten wir die zwei Wochen bis zum Monatsanfang ohne Geld überstehen? Ich hatte noch Kartoffeln, Öl und Tee, mehr nicht. Also gab es drei Mal am Tag Kartoffeln, Kartoffelpüree am Morgen, Kartoffelsalat am Mittag und Bratkartoffeln am Abend. Zum Glück war es Herbst. Um unseren Speisezettel anzureichern, pflügte ich Äpfel von den  Apfelbäumen. Bratkartoffeln mit Bratäpfeln schmecken übrigens köstlich. Mein Sohn weigerte sich nach dieser Diät ein Jahr lang, Kartoffeln zu essen. Später erfuhr ich von einer Nachbarin, dass dieser Betreuer auch sie um 200 DM gebracht hatte. Der Mann war anscheinend abhängig von Automatenspielen.

Die Ehefrau dieses Mannes wollte einen Hausmantel mit vielen Knöpfen haben und bat mich, den Mantel für sie zu nähen. Sie brachte mir den Stoff, aber keine Knöpfe. Die Nähmaschine hatte mir eine Nachbarin ausgeliehen. Als Honorar für meine Arbeit sollte ich 10 DM bekommen. Die Knöpfe hätten mehr als 10 DM gekostet. Also durchsuchte ich die Bündel mit Altkleidern und schnitt von Kleidern und Mänteln Knöpfe ab. Da sie aber nicht zusammen passten, überzog ich sie alle mit Stoff. Stellen Sie sich vor, 10 DM für einen Hausmantel mit überzogenen Knöpfen! Das waren unsere Erfahrungen mit diesem russlanddeutschen Paar.

Glück mit einem Freund

Ich habe in dieser Zeit nicht nur schlechte Erfahrungen gemacht. Ich habe auch mit Menschen Glück gehabt. Zum Beispiel mit einem schwulen Paar. Sie suchten per eine Anzeige eine Putzfrau. Ich bewarb mich und wurde aus 14 Bewerberinnen ausgewählt. Warum, weiß ich nicht, aber wir verstanden uns sofort.  Jürgen, der Ältere der Beiden, und ich teilten eine intellektuelle Ebene, die Liebe zur klassischen Musik und die Freude an Geselligkeit. Innerhalb kurzer Zeit freundeten wir uns an. Wir feierten gerne, gingen in Konzerte, ins Theater und in gute Restaurants. (Zu der Zeit konnte er unsere Essen als Spesen abrechnen.) Wir  waren bis zu seinem Tod im Jahr 2004 miteinander befreundet. Sein Tod war ein großer Verlust für mich. Ich vermisse ich noch heute und muss weinen, wenn ich an ihn denke. Sein Partner besucht uns noch heute.

Die Abschiebung droht

Aber zurück zu den ersten Jahren im Container. Mein Sohn wollte nicht warten, ob er ein Bleiberecht bekommen würde und wanderte nach zwei Jahren nach Südafrika aus.

Ich blieb in Pleidelsheim. Nach vier Jahren sollte ich abgeschoben werden. Georgien sei jetzt eine Demokratie, hieß es. Meine Mutter warnte mich: „Komm nicht zurück, hier ist es schlimm.“ Außer ihr wusste niemand, dass ich zurückkommen musste. Da der Geheimdienst die Post zensierte, gab ich meine Briefe Privatpersonen mit, die sie meiner Mutter brachten. Ich machte mir keine Hoffnungen, in Deutschland bleiben zu können. Ich kaufte mir einen großen Koffer, Stiefel und eine Pelzmütze, bereit wegzugehen. Ich hatte nur zwei Optionen: zurück nach Georgien oder einen Deutschen heiraten. Und einen Deutschen, der mich heiraten wollte, kannte ich nicht.

Die Rettung

Einige Zeit vor der Verhandlung kam ein junger Mann zu mir, der auch in dem Container wohnte. „Frau Anna“, sagte er, „mein Kollege lebt seit neun Jahre alleine. Er würde gern heiraten.“ –„Nein“, sagte ich, „ich gehe.“ –„Bleib, gib mir ein Foto!“ Ich gab ihm kein Foto, aber eine junge Nachbarin aus dem Container gab ihm ein paar Fotos, die sie von mir gemacht hatte. Einige Tage später kam ich müde von der Arbeit heim. Ich hatte den ganzen Tag in der Hemden-Fabrik Olymp Hemden zusammengelegt, danach noch geputzt. Meine junge Nachbarin kam angerannt: „Anna, mach dich schön, Herr Mai kommt!“ Ich duschte mich und zog mich um. Dann kam Herr Mai mit einem riesengroßen Blumenstrauß. Das  war am 25. Januar 1994. Er erzählte von sich: Er war geschieden, hatte keine Kinder und arbeitete in der Lederfabrik in Marbach. Ich erzählte ihm meine Geschichte,  legte meine Karten auf den Tisch. „Ich suche keinen Freund“, sagte ich ihm, „ich war in Georgien verheiratet. Ich will nichts von Ihnen. Wenn es mit uns nicht klappt, gehe ich zurück.“ Er hörte mir lange zu. Nach zwei Stunden sagte er: „Gehen wir aufs Rathaus und melden uns zur Eheschließung an.“ Ich suchte die notwendigen Dokumente: Aufenthaltsgenehmigung und Pass. Die Geburtsurkunde musste ich in Georgien beantragen. Dienstags darauf gingen wir tatsächlich auf das Standesamt und beantragten die Eheschließung. Dem Standesbeamten erklärte ich, dass über mein Bleiberecht in vier Wochen entschieden würde.

Günter, also Herr Mai, begleitete mich zu der Verhandlung. Der Richter fragte mich: „Warum gehen Sie nicht zurück nach Georgien?“ In Georgien herrscht Krieg“, hielt ich ihm entgegen. „Dann kämpfen Sie!“ gab der Richter zurück. „Wenn Sie mir sagen, welches die richtige Seite ist, gehe ich“, sagte ich zu ihm. Daraufhin gab mir der Richter keine Antwort. Das Urteil überraschte mich nicht: Abschiebung. Zum Glück kam die Geburtsurkunde vor dem Abschiebetermin. Am 3. Juni 1994 heirateten wir. Günter war 57 Jahre alt und ich 42.

Die erste Ehe

Meinen ersten Mann lernte ich an der Uni kennen. Er studierte Mathematik, ich Philologie. Er ist ein talentierter Mathematiker, aber sehr lebensuntüchtig. Er  lebte in seinen mathematischen Formeln und Studien. Ich habe ihm alle Pflichten abgenommen. Morgens spielte ich für ihn den Butler. Ich stand neben ihm und reichte ihm die Socken, die Unterwäsche, die Hose, das Hemd, die Krawatte und das Jackett.

Wir lebten mit seinen Eltern zusammen in einer Wohnung. Uns verband unser Interesse am Film. Sein Vater war Drehbuchautor und Direktor des Filmmuseums, seine Mutter Abteilungsleiterin in einer Fachschule für Mediengestaltung.

Als mein Mann in Moskau promovierte, verliebte er sich in eine Studentin aus Kasachstan. Als ich davon erfuhr, reichte ich die Scheidung ein. Das dauert normalerweise lange in Georgien. Ich wollte aber rasch klare Verhältnisse. Deswegen bestach ich die Sekretärin des Scheidungsrichters und das wirkte. Nach ein paar Wochen waren wir geschieden. Als ich die Scheidungsurkunde bekam, steckte ich sie in ein Kuvert zusammen mit einem Flugticket nach Alma Ata. Dort wohnte seine Geliebte. Aber die wollte ihn dann doch nicht heiraten.

Leben mit der Schwiegermutter

Nach der Scheidung, ich war 30 Jahre alt, lebte ich noch sieben Jahre mit meiner Schwiegermutter in einer Wohnung zusammen. Sie respektierte mich, und ich sie auch. Das drückte sich in der Anrede aus – ich redete sie mit „Sie“ an. Sie war eine sehr sittenstrenge Frau.

Sie war mit ihrer Arbeit in der Fachschule so beschäftigt, dass sie danach keine Zeit und keine Kraft mehr für den Haushalt hatte. So wurde dies zu meiner Aufgabe. Wenn ich von der Arbeit nach Hause kam, erledigte ich alle Aufgaben des Haushalts. Am Anfang hatte ich keine Ahnung, wie man so etwas macht. Ich wusch zum Beispiel schwarze und weiße Wäsche zusammen. Die Nachbarinnen und Freundinnen gaben mir wertvolle Informationen, wie man kocht und wäscht.

Bis zu ihrem Tod im Jahr 1997 schreiben wir uns noch Briefe. In einem Brief schrieb sie: „Deine Hausschuhe stehen im Flur und warten auf dich bis zu meinem Tod.“ Aber ich kann nicht mehr zurück  nach Georgien. Georgien ist nicht mehr das Land, das ich verlassen habe. Es hat sich verändert und ich habe mich auch verändert. Nach 25 Jahren in Deutschland bin ich zu deutsch geworden, um in Georgien leben zu können. Die deutsche Lebensart hat mich geprägt.

Verschiedene Nationen in Georgien

In er Textilkooperative arbeitete ich mit Armeniern, Georgiern, Russen, Juden und Osseten zusammen. Wir verstanden uns alle sehr gut. Für mich war der Umgang mit Menschen mit unterschiedlichen Kulturen und Nationalitäten selbstverständlich. Meine Eltern haben russische, georgische und armenische Wurzeln. Es gibt sehr viele Mischehen. Das Zusammenleben der verschiedenen Nationalitäten wurde durch eine zunehmende nationalistische Propaganda gestört. Nach einer Fernsehsendung mit nationalistischer Propaganda kam eine Kollegin morgens weinend in die Kooperative. Sie war Ossetin, ihr Mann Georgier. Die Beiden lebten 20 Jahre friedlich zusammen und hatten zwei erwachsene Kinder. Nach der Fernsehsendung sagte er: „Wenn ich gewusst hätte,  wie unterschiedlich unsere Nationen sind, hätte ich dich nicht geheiratet!“

Mein Credo

Mein Sohn heiratete in Südafrika eine Frau mit brauner Hautfarbe. Ihre Tochter hat eine helle Haut, ihr Sohn eine braune. Mir wäre lieber, wenn beide dunkelhäutig wären. Dann hätten sie es in Südafrika leichter. Dann wüssten sie, zu welcher Bevölkerungsgruppe sie gehören. Obwohl mein Sohn einen IQ von 136 hat, also hochintelligent ist, ist er als weißer Emigrant für die weiße Gesellschaft in Südafrika nicht akzeptabel. Er versucht jetzt sein Glück in Panama.

Man sollte die Menschen nicht nach ihrer Hautfarbe, ihrer sozialen Schicht oder ihrer Nationalität beurteilen. Mir geht es darum, den Schatz in jedem Menschen zu finden.

Die zweite Ehe

Günter ist ein gütiger Mensch, intellektuell ist er eher einfach. Ich schätze seine Güte, seine Freundlichkeit und seine Friedfertigkeit. Von ihm habe ich noch nie ein böses Wort gehört. Wir haben ein freundschaftliches Verhältnis zueinander. Wir sorgen füreinander und tun alles, dass es dem Anderen gutgeht. Jetzt ist er schon ein bisschen dement. Deswegen lebe ich etwas isoliert. Als einfacher Arbeiter in der Lederfabrik verdiente er nicht viel. Seine Rente ist entsprechend bescheiden. Auch meine Rente ist sehr gering, 240 Euro Rente für 20 Jahre Arbeit bei Olymp. Die Arbeit bei Olymp setzte meinen Händen zu. Ich bekam Arthrose. Um ein Hemd zu falten und es mit Stecknadeln festzustecken, bedarf es 47 Handgriffe – und das 135 Mal am Tag, 20 Jahre lang. Dafür sind die Hände nicht gemacht. Das Gute an der Arbeit bei Olymp war, dass ich viele nette Kolleginnen hatte, die zu Freundinnen wurden.

Wenn ich meinen Mann nicht mehr pflegen kann, hole ich eine Hilfe aus Georgien. Ins Pflegeheim lasse ich ihn nicht. Er hat mir geholfen, als ich in Not war und ich werde ihm helfen, wenn er meine Hilfe braucht.

Erzählt von Anna M., aufgeschrieben und bearbeitet von Regina Boger im Mai 2016.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über Regina Boger

Ich liebe den komischen Blick auf die Welt. Dadurch wird das Drama des Lebens keine Tragödie, sondern eine Komödie. Geschichten, die das Leben schreibt, sind oft aberwitziger, verrückter,abenteuerlcher und manchmal auch komischer als Fiktionen. Die eine Hälfte meines beruflchen Lebens verbrachte ich als Lehrerin, die andere als Beraterin für Schulentwicklung und als Theaterpädagogin. Alles, was wächst und Früchte trägt, macht mich glücklich, von Tomaten bis zu Theatergruppen.
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