Tankstelle

Am Freitag bin ich tanken gefahren. Natürlich musste es Freitag, der 13. sein. Zu dem ganzen darf ich sagen, dass ich ein sehr abergläubischer Mensch bin, ich habe einfach Ehrfurcht vor gewissen Dingen. Auch schwarze Katzen behandele ich immer mit Respekt, das witzige daran ist, dass ich einen schwarzen Kater hatte. Er konnte nicht miauen und bewegte sich im Haus wie ein Ninja. Doch, durch einen Unfall, bei dem Morle (so hieß mein Kater) die Sehnen seiner Hinterpfoten durchtrennt wurden, konnte er seine Krallen nicht mehr richtig einziehen, somit konnte ich immer ein Klacken hören, wenn er sich auf dem Laminatboden bewegte und so wusste ich immer das er da war.

Zurück zum Tanken: Also fuhr ich zu einer unabhängigen Tankstelle ganz in meiner Nähe. Der Preis war sehr günstig, doch war alles mit Autos überfüllt. Mein Tank befindet sich auf der rechten Seite, es gibt Autos, da sind sie links. Nun waren alle Zapfsäulen voll, und zwar stellten sich die Leute an diejenign Säulen auf der sich ihr Tank befand. Also dachte ich mir, da ist doch eine Stelle frei, an der die Zapfgelegenheit links stand. Ich dachte mir, wieso sollte ich warten und nutzte die Gelegenheit und fuhr in die Lücke, gleich auf der Nebenseite traf ich noch einen Bekannten und sprach kurz mit ihm. Dann zog ich den Schlauch herum und tankte. Nach dem Bezahlen fuhr ich froh und vergnügt wieder heim und hatte eines gelernt: Man sollte stets um die Ecke denken, sich nicht beklagen, sondern eine Möglichkeit nutzen, auch wenn es etwas mit Arbeit verbunden ist.

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