Träumerische Lösungen

Wenn wir auf ein Problem stoßen, fangen wir an darüber nachzudenken, um eine Lösung zu finden. Je größer die Probleme sind desto intensiver denken oder grübeln wir nach, aber irgendwann, wenn uns keine Lösung mehr einfällt, machen wir eine Pause oder besser gesagt, unser Gehirn zwingt uns dazu. Aber unser Gehirn oder sagen wir, unser Geist, macht den Denkprozess im Unterbewusstsein weiter.

Nun frage ich mich, ob es sein könnte, dass der Geist glaubt, eine Lösung gefunden zu haben und diese projiziert er uns in Form eines Traumes oder?

Es gab oft schwierige Situationen in meinem bisherigen Leben. Einmal stand ich vor einer unwegsamen Herausforderung. Egal, was ich auch versuchte, stieß ich auf Widerstände oder landete ich in einer Sackgasse. Auch die Unterstützungen von Freunden und Bekannten oder meiner Familie halfen mir nicht. Meine Leute in Indien hatten mir beigebracht, bei solchen Fällen die Natur um Rat zu fragen. Die Natur antwortete immer aber manchmal verstand ich nichts.

Eines Tages, nein, es war in der Nacht, hatte ich einen sonderbaren Traum. Noch in der Nacht wachte ich auf, schrieb einige Zeilen des Geträumten auf ein Blatt Papier und ging wieder schlafen. Am nächsten Morgen versuchte ich, meine eigenen Kritzeleien zu lesen, es war nicht leicht, aber ich konnte mich an den Traum entsinnen.

Aus dem Zettel entnahm ich,  dass ein Straßenverkäufer seine Karre schob, einige Kinder ihn ärgerten, dann wegrannten und er sie anschrie. Zwei junge Männer kamen mir entgegen, einer von ihnen war größer, hellhäutig und hatte eine große Afrofrisur. Der andere war kleiner, dicker, dunkelhäutig und schob einen Kinderwagen. Es war seltsam, denn im Kinderwagen befand sich ein übergroßer Wecker. Sie redeten miteinander und lachten amüsiert. Sie liefen dicht an mir vorbei aber sie haben mich gar nicht wahrgenommen, als ob ich unsichtbar wäre. Urplötzlich befand ich mich in einem Auto, das schnell fuhr, aber rückwärts! Nur mit Mühe konnte ich es zum Stehen bringen und wachte dabei auf.

An diesem Tag dachte ich oft über den Traum nach und daran, dass es wohl ein Hinweis war, es war irgendwie einleuchtend. Ab diesem Moment machte ich kehrt und reorganisierte ich mein Leben. Nach und nach bekam ich meine Probleme in den Griff.

 Ich denke, ich wäre selbst nie darauf gekommen. Nun frage ich mich und auch Euch, liebe Leser, wer war hier am Werk, mein Gehirn als Hardware, in diesem Fall, die weichen grauen Zellen? Oder war es etwa mein Geist als Software, der mir den Weg zur Kehrtwendung als Lösung führte?

Ich rede hier nicht von der religiösen Vorstellung einer Seele sondern aus der Sicht der Wissenschaft.

Wenn Ihr meine bisherigen Geschichten oder Erzählungen gelesen habt, wisst Ihr, dass ich nur über das schreibe, was ich auch erlebt habe. Auch dieser Traum ist nicht erfunden. Es geschieht allerlei Interessantes in meinem Leben, das ich nur aufschreiben muss, ich muss es nicht erfinden.

Kommentiert bitte hier unten, wenn Ihr Fragen habt, stellt sie und ich werde antworten. Eure E-Mail-Adresse werde ich auch nicht im Traum weitergeben.

Übrigens, jede kommentierte Zeile honoriere ich miteinem Kommentar-Taler. Dafür könnt Ihr Geschenke ergattern.

Herzlichst Euer Suresh

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