Januar

Als ich heute Morgen aus dem Fenster sah, waren die Straßen und Gärten mit einer leichten, weißen Schicht überzogen. Aus den Essen der Häuser steigt Rauch nach oben. Die Menschen sind dick angezogen. Winterzeit. Gemütlichkeit. Auch das geht vorbei, und dann beklagen wir uns über die unerträgliche Hitze. Über nichts kann man sich besser unterhalten als über das Wetter.

Gestern begonnen die Garage auszuräumen. Soviel Unnötiges das sich ansammelt. Es nimmt Platz und Raum weg. Nachdem ich einiges gemacht habe, geht es mir auch innerlich sehr viel besser. Wir klammern uns an Dinge, die uns nichts, aber auch gar nichts mehr bringen. Es ist wie bei einem Ertrinkenden, anstatt das Stück loszulassen, oder sich seiner Kleidung zu entledigen, halten sie sich daran fest, bis sie in die Tiefe gezogen werden. Deswegen, weg mit dem ganzen Plunder. Ich denke, dass wird der Luxus der Zukunft: Platz und Raum für sich zu haben. Denn es wird immer mehr und mehr Menschen auf diesem Planeten geben.

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