Familiengeschichten – Weblinks

Das Familienrennen

Als meine Großmutter mit 16 heiratete, geheiratet wurde, sich heiraten ließ, war das schon Wochen zuvor eine gemachte Sache. Mein Großvater hatte wohl bei einem Volksfest ihre Hand berührt. Die Äcker lagen günstig beieinander. Meine Mutter ließ sich 12 Jahre … Weiterlesen →

Irrtum – geschrieben von Sabine Willmann

Barbara saß neben dem Bett ihrer Mutter,die inzwischen ganz ruhig da lag. Wie sollte es auch anders sein: Es war 4 Uhrnachts und ihre Mutter im stolzen Alter von bald 86 Jahren. Barbara legte ihrHandy aus der … Weiterlesen →

Lebenselixier

Meine Geschichte startet 1975 und ichnehme Sie mit in die Großstadt Berlin. Berlin ist eine geteilte Stadt, die DDR existiertnoch. Wir wohnen in der Waldemarstraße, die an der Berliner Mauer endet. Beiuns im westdeutschen Teil ist es … Weiterlesen →

Das Haus am Fluss in der alten Heimat

An manchen Tagen bin ich gerne alleine mit mir selbst, ohne meine Verwandten oder Freunde und trödele vor mich hin. Manchmal mache ich Yogaübungen, praktiziere gerne die Atemübungen und schreibe. Mein Haus liegt am Karamana Fluss in der Stadt Thiruvananthapuram … Weiterlesen →

Santiniketan-Quadrologie, Teil 2: Tagore – Gandhi

Als ich gefragt wurde, ob ich zur Geburtstagsfeier von Gandhi kommen und vielleicht sogar etwas lesen würde, da musste ich nachdenken. Gandhi. Selbstverständlich würde ich kommen und gerne würde ich auch etwas lesen. Aber was? Was gibt es über Gandhi … Weiterlesen →

Gandhi Veedhi – காந்தி வீதி

Unser Besuch bei Onkel Ranganathan in Nagercoil fand vor vier Jahrzehnten statt. Aber wenn ich zurückblicke, sehe ich es, als ob alles erst vorige Woche passiert wäre. Damals, schon alleine bei dem Wort ‚damals‘, erwachen in mir Gedanken an nostalgische … Weiterlesen →

Aufgestaute Wut mit Zinseszinsen

Es ist Winter 1979. Ich bin mit meiner deutschen Ehefrau und meiner eineinhalb Jahre alten Tochter in einem indischen Zug unterwegs, dem in dieser Zeit sichersten und bequemsten Verkehrsmittel.

Die Geschichte eines Pullovers

Ganz gewöhnlich ist es wohl nicht, dass über einen ganz normalen Pullover eine Geschichte geschrieben wird. Ich hebe ihn seit vielen Jahren auf, hüte und pflege ihn und bin darum bemüht, dass er kein begehrtes Ziel von Motten wird. Was … Weiterlesen →

Suche nach dem Sitz der Spiritualität

Nach einem geplatzten Termin genieße ich mein Frühstück im Hotelzimmer in Chennai. Was mache ich nach dieser gewonnenen Zeit, frage ich mich. Dieser Ort ist die Hauptstadt von Tamilnadu, einem Bundesland in Südindien mit 80 Millionen Einwohnern. Die Zeitung liegt … Weiterlesen →

Für Georgien bin ich zu deutsch geworden

Als Philologin im Museum in Tiflis In Georgien studierte ich an der Staatlichen Universität Tiflis Philologie, d.h. georgische Sprache und Literatur. Nach dem Hochschulabschluss bekam ich eine Stelle im Museum für Kunst, Literatur, Theater, Musik und Film. In meiner Abteilung … Weiterlesen →

Warum war ich so einfältig?

Im Pflegeheim Es ist alles mühsam. Im Heim ist alles so langweilig. Ich bin nicht freiwillig im Pflegeheim. Es hat sich so ergeben. Ich wäre lieber in Nattheim geblieben, weil da meine Bekannten sind. Aber dort gibt es kein Pflegeheim, … Weiterlesen →

Vom Banat nach Württemberg

Den ganzen Tag geht es mir gut. Aber nachts, wenn ich nicht schlafen kann, kommt der ganze Scheiß, Entschuldigung für dieses Wort, in mir hoch. Wenn ich nicht schlafen kann, kommen diese Bilder, ob ich will oder nicht. Das quält … Weiterlesen →

Begegnungen im Flughafen

Ich bin Beate und lebe im Rheinland. Heute erzähle ich euch die Geschichte, auf welche Weise ich meinen „uralten “ Freund aus Indien und seine Familie vor 29 Jahren kennengelernt habe. Mein Mann, unser 3 jähriger Sohn Mathias und ich … Weiterlesen →

Mir ist egal, womit ich mein Geld verdiene

Als Security Mann in der Fußgängerzone Am Tag sitze ich hier viereinhalb bis fünf Stunden und beobachte den Laden gegenüber. Wenn ein Kollege ausfällt, können es auch mal bis zu neuneinhalb Stunden werden. Ich kann gut still sitzen. Stehen kann … Weiterlesen →

Ein Leben zwischen zwei Stühlen

>>Es macht doch nichts, kein Problem, ich verstehe das, mache dir keine Sorgen! << sage ich zu meinem Freund am Telefon. >>Das nächste Mal klappt es bestimmt<<, sagt er und wir beenden freundlich das Telefonat. Aber es macht mir schon … Weiterlesen →

Die Gabe, pendeln zu können

von Dietlinde Hachmann Noch vor wenigen Tagen haben wir uns nicht gekannt, diese fröhliche Truppe laut kichernder, durcheinander erzählender, von der üblichen Last der täglichen Arbeit befreiter, losgelöster Frauen. Wir sitzen im Zug nach Köln und haben für die im … Weiterlesen →

Teezeremonie: der Anfang und wie man die Zunge löst

Ich habe immer gedacht, ich wüsste, was Tee ist undTee-Expertin bin ich allein schon deshalb, weil ich welchen getrunken habe.Tee-Zeremonien kannte ich nur aus Filmen wie „Die Geisha“ als stilles, wohltemperiertes,meditatives Zelebrieren einer … Weiterlesen →

Ich wollte nicht nur überleben

Heimat Erzählt von Karwan Merza, geschrieben von Regina Boger im August 2015 Deutschland ist meine Heimat geworden. Ich will nicht zurück in den Irak. Es ist schön dort. Ich fliege in den Irak, um meine Familie zu besuchen. Ich habe … Weiterlesen →

In Ludwigsburg haben meine Füße Halt gefunden

Das Leben hat aus mir einen Tausendsassa gemacht. Ich habesechs Sprachen angenommen, 32 Tätigkeiten ausgeübt, wurde unschuldig verurteiltund habe zwei Kinder großgezogen. … Weiterlesen →

Mir fehlt ein Stück meines Lebens

Die ersten Jahre in Deutschland Die Ankunft in Bietigheim-Bissingen war schlimm. Wir lebten zuvor in einem Dorf in Sizilien. In Deutschland war alles kalt, das Klima und die Menschen. Es war, als ob da kein Leben wäre.  Tagsüber waren keine … Weiterlesen →

Unterhaltung mit einem Vogel

Wir wohnen seit vielen Jahren in einem netten, kleinen Einfamilienhaus am Rande der Stadt. Gleich hinter unserem Haus beginnt die „Prärie“, d.h. erst beginnen die Felder einiger Bauern und noch bevor ein herrlicher Wald mit seinem Mischmasch aus vielen verschiedenen … Weiterlesen →

Warum bin ich in Ludwigsburg geblieben?

1988 bin ich mit meiner Familie, mit Mann und zwei Töchtern, von München nach Ludwigsburg umgezogen. Mein Mann hatte hier den ersehnten Job gefunden. Ankommen in Ludwigsburg Zunächst wurde das gefundene Haus gründlich renoviert. Es war vor dem Krieg gebaut … Weiterlesen →

„Das Leben“ ist ein kurzes Wort – aber lang an Erfahrungen! *

Christine wird am 5. August 1939 in Feuerbach geboren, also kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, und die Kriegs- und Nachkriegsjahre prägen ihre Kindheit und Jugend. Von ihrer Herkunft ist sie eigentlich eine „Fränkin“, denn ihre Eltern stammen aus Nürnberg. … Weiterlesen →

… ein ägyptischer Kanadier, der in der Schweiz lebt

Manchmal ist es schwer, die Meinungen vieler Schweizer über Ausländer zu ertragen, vor allem wenn man Ausländer ist. Das Merkwürdige ist, dass mir diese Vorurteile vor allem in den Massenmedien begegnen und überhaupt nicht von meinen Nachbarn oder Arbeitskollegen. Mit … Weiterlesen →

…eine interkulturelle Ärztin, die nicht nur den Körper heilen möchte, sondern auch die Wunden des Nicht-Dazugehörens …

Die Geschichte meiner Familie ist mit der Geschichte Mazedoniens und den Balkankonflikten eng verbunden. Wobei meine Eltern und deren Familien ein Kunststück fertig brachten, das ein Vorbild an friedlicher Koexistenz verschiedener Religionen und Ethnien in Jugoslawien hätte sein können – … Weiterlesen →

Im sich ausdehnenden Wirbel

          Während der letzten Sommerferien, als ich zu Hause in Patiala war, hatten die Soldaten meinen Freund Joga mitgenommen. The Regierung hatte bereits die Zeitungen zensiert, aber über den Äther hatten sich Nachrichten verbreitetet, was andernorts … Weiterlesen →

63 Angels/63 Engel

I believe in angels – at least a very tiny little bit ;-), though I am not a religious person, but there must somewhere exist special guardian angels. In my hometown Ludwigsburg we have an institution called „Vesperkirche“ , you … Weiterlesen →

Begegnung mit einer Tamilin

Das erste Mal begegnete ich ihr in der Stadt. Sie kam aus dem Bürgerbüro. Ihre Körperhaltung, das dunkle, runde Gesicht, die gewellten, pechschwarze Haare, die Art, wie sie die Handtasche trug, alles deutete, dass sie eine Dravidin, aus Srilanka stammt … Weiterlesen →

Unser Leben findet hier statt

Publiziert am 3. Januar 2015 von Regina Boger

Fintoz Aslan, 2. Generation Der Anfang Nach der Hochzeit mit Ali Riza habe ich bei meinen Schwiegereltern in der Türkei gelebt. Das war schön. Unsere Tochter ist zu Hause geboren, eine alte Hebamme hat uns geholfen. Als das Kind zweieinhalb … Weiterlesen →

Ich hätte gern Mathematik studiert

Ali Riza Aslan Herkunft Ich wurde am 2. Mai 1950 als zweites von fünf Kindern in Pülümür bei Tunceli in Ostanatolien geboren. Meine Familie gehört den kurdischen Aleviten an. Mein Vater war Bauer, Maler und Schreiner. Pülümür bestand aus 68 … Weiterlesen →

Eine gefühlte vollkommen gefüllte Leere…

Es ist die Zeit, die ich jedes Jahr sehnsüchtig erwarte, die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr. Die Hektik und Aufregung der Weihnachtszeit ist vorbei. Das ist die Zeit zum Tagträumen, faulenzen, Teetrinken und zum Science Fiction lesen. Heute ist Sonntag und sehr … Weiterlesen →

Ich schöpfe aus allen Kulturen

  Name In der Schule wurde ich anfangs aufgezogen, weil die Lehrer meinen Namen nicht richtig aussprechen konnten. Inzwischen wird mein Name häufiger richtig ausgesprochen. Türkische Namen werden den Deutschen anscheinend vertrauter. Schule/Bildung Ich wurde 1987 in Ludwigsburg geboren. Nach … Weiterlesen →

Ich komme aus Ludwigsburg

Ich komme aus Ludwigsburg! Ich empfinde Deutsch als meine Muttersprache Günes, 3. Generation Ich wurde 1992 geboren, bin heute also 21 Jahre alt. Meine Mutter brachte mich im Krankenhaus Ludwigsburg zur Welt. Die Geburt im Krankenhaus ist bei uns Standard. … Weiterlesen →

Ein interkultureller Dialog- und Literaturblog

Seit Anbeginn sitzen Menschen beieinander und erzählen sich Geschichten. In den alten Zeiten ums Feuer, später um den Ofen. Seit es Fernseher gibt, sitzen viele Menschen nicht mehr beieinander, sondern allein vor dem Fernseher und hören und sehen Geschichten, die … Weiterlesen →

Das sagte ich aber nicht

Die Fahrt zog sich hin. Eigentlich wollten wir Urlaub am Bodensee machen. Da es in Strömen regnete, beschlossen meine Eltern, dahin zu fahren, wo es warm und trocken war: nach Italien. Wie immer herrschte dicke Luft im Auto. Mein Vater … Weiterlesen →

„Spinnst du auch manchmal?“

Ich besuchte meinen Mann im Krankenhaus. Schon seit dem Vormittag wusste ich, dass er nicht mehr allein im Zimmer lag sondern einen neuen Bettnachbarn hatte, denn als ich meinen telefonischen Morgengruß machen wollte, hatte der Neue abgenommen, da mein Mann … Weiterlesen →

Wie eine Tasse Tee eine ganze Nation bewegte

Liebe Tee-Trinker, heute gibt es mal keine Geschichte von mir. Stattdessen berichte ich mit Freude über ein Projekt, das für sich selbst spricht und zeigt, was miteinander Tee trinken wirklich bewirken kann. Außerdem hat es mich sehr an uns erinnert ;-). … Weiterlesen →

Das bin ich

Hallo, das bin ich,  Dietlinde Hachmann. Mutter von 4 erwachsenen Kindern, die ein 2-teiliges Buch „Mein Wunscherbe“ geschrieben und veröffentlicht hat. Es ist im ACABUS-Verlag Hamburg veröffentlicht. Zwei weitere liegen -fast fertig- noch in der Schublade des Computers. Sich deswegen … Weiterlesen →

Von Mondkälbern und Buchstaben

„KIND MUSS GEHEN SCHULE, JA?! SONST POLIZEI, JA?!“ ist im Ausländeramtsdeutsch der Ausdruck für Schulpflicht. Frei übersetzt, versteht sich. Für uns sind die kriegsbedingten Ferien dadurch erst einmal vorbei, was meiner Schwester ziemlich die Laune verdirbt. Verständlich, denn sie hatte … Weiterlesen →

VERA – Die Bedeutung meines Namens

Autorin dieses Beitrags ist Vera Nkenyi Ayemle. Sie war so freundlich und hat uns diesen Text für die „Tee-Zeremonie“ überlassen. Mein Name ist Vera Nkenyi Ayemle. Und mein Vorname Vera, der angeblich deutsche Wurzeln hat,  bedeutet in etwa Wahrheit. Zu … Weiterlesen →

Seltsame Begegnungen

Ein gütiges Geschick ließ mich in den Nachkriegsjahren im amerikanisch besetzten Sektor Deutschlands zur Welt kommen. Man muss wissen, dass Deutschland unter der Herrschaft der Nazis versucht hatte, sich die Welt mit Mord und Terror untertan zu machen. Zum Glück … Weiterlesen →

Bosnisches Stückwerk

Bosnisches Stückwerk: hier der Link zu den drei Kurzgeschichten auf Band. Die Stimmung im Raum hingegen lässt sich nicht in Worte fassen. * * * „Papa, mach die Zigarette aus, die Flugzeuge können dich sehen.‟ Es ist Nacht und draußen. … Weiterlesen →

Eine ganz normale, aber beachtenswerte Frau

Immer wieder bin ich froh, dass ich nicht im oder während des Kriegesgeboren wurde. Oft muss ich … Weiterlesen →

Von Küssen und Orangen

Manche Menschen zahlen 20 MillionenDollar für eine Weltraumfahrt. Doch es geht auch anders. Jedes Mal, wenn ich andie Tür der Familie Erdem klopfe, betrete ich ein anderes Universum.

Ratatouille – Eine Familiengeschichte aus Indien

Einmal im Jahr bin ich in meiner Urheimat Indien, dort ist es nicht üblich, dass Männer kochen. Ich aber bin Hobbykoch und experimentiere gern mit indischen Gewürzen. Am Anfang haben meine Verwandten mich belächelt, wenn ich im Freien kochte,   schauten… Weiterlesen →

Meiner Heimat auf der Spur

Was bedeutet Heimat für mich? Es fällt mir nicht leicht, diese Frage zu beantworten. Also frage ich vier sehr unterschiedliche Personen, um mich inspirieren zu lassen und dadurch der Antwort vielleicht näher zu kommen… Der Nomade Ich gehöre zu einem … Weiterlesen →

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