Der Fuchs

 

Nach der Nachtschicht gestern, bin ich noch zum einkaufen gefahren. Es war kalt. Der Atem kondensierte in der Luft und war deutlich als weiße Wolke zu erkennen.

Auf dem Rückweg, am Atomkraftwerk vorbei, bemerkte ich, das die umliegenden Feldern mit einer glitzernden Schicht Raureif bedeckt waren. Der Himmel war blau, überzogen von einem leichten rosa Schimmer. In diese Szenerie hinein, auf einem Hügel, erhob sich der Wehrturm vom Schloss Liebenstein.

Einige Meter vor meinem Auto rannte ein Fuchs über die Straße. Das Tier hatte einen dichten, roten Pelz, mit einem üppigen Schweif. Die kraftvollen Bewegungen brachten den Fuchs schnell über die Straße, auf die andere Seite. Eine Weile noch konnte ich den Fuchs verfolgen wie er über die mit Raureif überzogenen Feldern rannte und dann war er verschwunden.

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2 Antworten auf Der Fuchs

  1. Anonymous sagt:

    Der erste Beitrag dieses Jahr ist also über einen Rotfuchs und ich habe ihn gesehen, in meinem geistigen Auge.
    Danke Björn, bilderhafte Erzählung.

    • Björn Suender sagt:

      Hallihallo,
      vielen lieben Dank für Deine Rückmeldung. Das hat mich sehr, sehr gefreut. Nun ja, ich denke ja viel in Bildern und deswegen geht mir so etwas leicht von der Hand. Doch in der Zukunft, werde ich mich auch auf die anderen Sinne stürzen. Mal sehen, was dabei herauskommt.

      Schöne Grüße

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