Schlagwort-Archive: Erinnerungen

Warum war ich so einfältig?

Im Pflegeheim Es ist alles mühsam. Im Heim ist alles so langweilig. Ich bin nicht freiwillig im Pflegeheim. Es hat sich so ergeben. Ich wäre lieber in Nattheim geblieben, weil da meine Bekannten sind. Aber dort gibt es kein Pflegeheim, … Weiterlesen

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Vom Banat nach Württemberg

Den ganzen Tag geht es mir gut. Aber nachts, wenn ich nicht schlafen kann, kommt der ganze Scheiß, Entschuldigung für dieses Wort, in mir hoch. Wenn ich nicht schlafen kann, kommen diese Bilder, ob ich will oder nicht. Das quält … Weiterlesen

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In Ludwigsburg haben meine Füße Halt gefunden

 Nach einem handschriftlichen Manuskript und Erzählung von Margot Erdok. Bearbeitet und ergänzt von Regina Boger 2015/2016. Das Leben hat aus mir einen Tausendsassa gemacht. Ich habe sechs Sprachen angenommen, 32 Tätigkeiten ausgeübt, wurde unschuldig verurteilt und habe zwei Kinder großgezogen. … Weiterlesen

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…eine interkulturelle Ärztin, die nicht nur den Körper heilen möchte, sondern auch die Wunden des Nicht-Dazugehörens …

Die Geschichte meiner Familie ist mit der Geschichte Mazedoniens und den Balkankonflikten eng verbunden. Wobei meine Eltern und deren Familien ein Kunststück fertig brachten, das ein Vorbild an friedlicher Koexistenz verschiedener Religionen und Ethnien in Jugoslawien hätte sein können – … Weiterlesen

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Das sagte ich aber nicht

Die Fahrt zog sich hin. Eigentlich wollten wir Urlaub am Bodensee machen. Da es in Strömen regnete, beschlossen meine Eltern, dahin zu fahren, wo es warm und trocken war: nach Italien. Wie immer herrschte dicke Luft im Auto. Mein Vater … Weiterlesen

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Regina

  Manche gehen zum Friseur und lassen sich die Haare kurz schneiden oder färben, wenn sie in einer Krise sind. Das machen vor allem Frauen. Andere betrinken sich, das machen vor allem Männer. Wieder andere legen ein Gelübde ab, irgendetwas … Weiterlesen

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Warum ich eure Geschichten lesen will

Ich war Teilnehmerin einer Schreibwerkstatt für Migranten und war mir sicher, ich würde dort nur meinesgleichen treffen. Einige hier geboren, andere dazugekommen, Familienzusammenführung, Hoffnungen von Gastarbeitern, Kinder der zweiten oder dritten Generation und alle mit einem Namen, den man buchstabieren … Weiterlesen

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Von Mondkälbern und Buchstaben

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„KIND MUSS GEHEN SCHULE, JA?! SONST POLIZEI, JA?!“ ist im Ausländeramtsdeutsch der Ausdruck für Schulpflicht. Frei übersetzt, versteht sich. Für uns sind die kriegsbedingten Ferien dadurch erst einmal vorbei, was meiner Schwester ziemlich die Laune verdirbt. Verständlich, denn sie hatte … Weiterlesen

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Das Seepferdchenabzeichen-Dilemma

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 ”Hast du das Seepferdchen-Abzeichen? Ohne Seepferdchen-Abzeichen darfst du nicht ins tiefe Becken!” Als ich mein erstes Bewerbungsgespräch für deutsche Schwimmbecken über 25 Meter Länge und 3,80 Meter Tiefe führte, war ich neuneinhalb. Ich wusste natürlich, was Seepferdchen waren. Im sozialistischen … Weiterlesen

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Verregnet, aber solide

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Als ich neunjährig an diesem verregneten Stuttgarter Busbahnhof ausstieg, hatte ich bereits alle Angstreserven angezapft und aufgebraucht. Bis dahin war ich recht verschwenderisch mit der Angst umgegangen, ob sie nun begründet, staatlich angeordnet oder völliger Mumpitz war.

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