Archiv des Autors: Regina Boger

Über Regina Boger

Ich liebe den komischen Blick auf die Welt. Dadurch wird das Drama des Lebens keine Tragödie, sondern eine Komödie. Geschichten, die das Leben schreibt, sind oft aberwitziger, verrückter,abenteuerlcher und manchmal auch komischer als Fiktionen. Die eine Hälfte meines beruflchen Lebens verbrachte ich als Lehrerin, die andere als Beraterin für Schulentwicklung und als Theaterpädagogin. Alles, was wächst und Früchte trägt, macht mich glücklich, von Tomaten bis zu Theatergruppen.

Ein Kilometer Ludwigsburg

7.15. Raus aus der S-Bahn. Der große Pulk der Pendler schiebt mich Richtung Treppe und Ausgang. Natürlich ist der Aufzug, mit dem man elegant der Masse ein Schnippchen schlagen kann  in Reparatur, Wartung oder in einem anderen no go-Zustand. Also … Weiterlesen

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Für Georgien bin ich zu deutsch geworden

Als Philologin im Museum in Tiflis In Georgien studierte ich an der Staatlichen Universität Tiflis Philologie, d.h. georgische Sprache und Literatur. Nach dem Hochschulabschluss bekam ich eine Stelle im Museum für Kunst, Literatur, Theater, Musik und Film. In meiner Abteilung … Weiterlesen

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Warum war ich so einfältig?

Im Pflegeheim Es ist alles mühsam. Im Heim ist alles so langweilig. Ich bin nicht freiwillig im Pflegeheim. Es hat sich so ergeben. Ich wäre lieber in Nattheim geblieben, weil da meine Bekannten sind. Aber dort gibt es kein Pflegeheim, … Weiterlesen

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Vom Banat nach Württemberg

Den ganzen Tag geht es mir gut. Aber nachts, wenn ich nicht schlafen kann, kommt der ganze Scheiß, Entschuldigung für dieses Wort, in mir hoch. Wenn ich nicht schlafen kann, kommen diese Bilder, ob ich will oder nicht. Das quält … Weiterlesen

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I am what I am

The song of beeing not enough I never was able to drink a man under the table This is the song of beeing not enough   When I was a young girl My familiy said: You should better keep your … Weiterlesen

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Mir ist egal, womit ich mein Geld verdiene

Als Security Mann in der Fußgängerzone Am Tag sitze ich hier viereinhalb bis fünf Stunden und beobachte den Laden gegenüber. Wenn ein Kollege ausfällt, können es auch mal bis zu neuneinhalb Stunden werden. Ich kann gut still sitzen. Stehen kann … Weiterlesen

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Prägnant

  Die deutsche Sprache ist bekannt für ihre schwer verständliche Grammatik und ihre präzisen Begriffe. Viele Angehörige aus anderen Kulturen empfinden die direkte und prägnante Ausdrucksweise der Deutschen als plump und unhöflich. Sie wissen meist nicht, dass es Deutsche schätzen, … Weiterlesen

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Die erste WG in Ludwigsburg

  1968 begann ich mein Studium in Ludwigsburg. In Berlin, Frankfurt, Heidelberg, Paris und Tokio  gingen Studenten auf die Straße und probten den Aufstand. Ich freute mich auf ein aufregendes Studentenleben in Ludwigsburg. Doch von Studentenrevolte keine Spur. Nicht mal … Weiterlesen

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Ich wollte nicht nur überleben

Heimat Erzählt von Karwan Merza, geschrieben von Regina Boger im August 2015 Deutschland ist meine Heimat geworden. Ich will nicht zurück in den Irak. Es ist schön dort. Ich fliege in den Irak, um meine Familie zu besuchen. Ich habe … Weiterlesen

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In Ludwigsburg haben meine Füße Halt gefunden

 Nach einem handschriftlichen Manuskript und Erzählung von Margot Erdok. Bearbeitet und ergänzt von Regina Boger 2015/2016. Das Leben hat aus mir einen Tausendsassa gemacht. Ich habe sechs Sprachen angenommen, 32 Tätigkeiten ausgeübt, wurde unschuldig verurteilt und habe zwei Kinder großgezogen. … Weiterlesen

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